KGB Polychrom - Künstlergruppe Burgenland

Zeichen der Zeit

Die erste Ausstellung im Jubiläumsjahr „100 Jahre Burgenland“ zeigt die Anfänge der Künstlergruppe Burgenland bis hin zur Gegenwart der Künstlergruppe Burgenland kgb polychrom.

Als „Apotheose des Hässlichen“ wurden die teils abstrakten Bilder und Skulpturen geschmäht, die die damals jungen Künstler Wolfgang Baminger, Rudolf Kedl, Karl Prantl und Feri Zotter 1954 in der Orangerie des Eisenstädter Schlossparks ausstellten. Als Reaktion auf den „Kunstskandal“ schlossen sich die vier und ihr Mentor Rudolf Klaudus 1956 zur „Künstlergruppe Burgenland“ zusammen. Exponate aus der Sammlung des Landes geben einen Überblick über die Vergangenheit der Künstlervereinigung. Mit welchen künstlerischen Zeichen die derzeit 13 aktiven Mitglieder auf die gegenwärtige Zeit reagieren, veranschaulicht ein zweiter Teil der Ausstellung.

Landesgalerie Burgenland  5.2. – 16.2.2021

Fotos der Eröffnung © Hans Wetzelsdorfer